Ein Verfahren, mit dem das Knochenbruchrisiko abgeschätzt werden kann, ist die Knochendichtemessung(Osteodensitometrie). Es gibt verschiedene Messverfahren.Am häufigsten wird die DXA-Messung durchgeführt, welche heutzutage als Goldstandard gilt. Dabei wird derMineralgehalt an der Lendenwirbelsäule oder an der Hüfte gemessen. Die Strahlenbelastung durch das Röntgenist gering. Das Ergebnis wird mit der durchschnittlichen Knochendichte von gesunden jungen Erwachsenenverglichen und als T-Wert beschrieben. Je niedriger der Wert, desto höher das Risiko für einen Knochenbruch.Ab einem T-Wert von -2,5 (oder weniger), spricht man von einer Osteoporose.Mit einer Knochendichtemessung kann man eine Zunahme der Knochendichte durch Medikamente nachweisen,aber man kann damit nicht vorauszusagen, inwieweit sich das Risiko für einen Knochenbruch reduziert hat. EineZunahme an Knochendichte alleine führt nicht unbedingt zum Schutz vor Brüchen.